Schule passt sich an


Die Veränderung der Lebenswelt und der Lebenssituation der Kinder in unserem Viertel machen es notwendig, Unterricht und somit auch Schule zu verändern. Die Schulform einer teilgebundenen Ganztagsschule bietet mehr Zeit, um die Schule für alle Kinder zu einem Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten. Weiterhin bietet sie einen festen Orientierungsrahmen. Es gibt eine Garantie für einen regelmäßigen Schulbeginn und Schulschluss.

Bezugspersonen wie KlassenlehrerInnen wechseln möglichst wenig. Im Unterricht werden folgende Grundsätze verfolgt:

  • Unsere Schule öffnet sich für die Erfahrungswelt der Kinder. Sie gibt Raum und Zeit für selbstgeplante Aktivitäten.
  • Die Kinder lernen nicht allein mit dem Kopf, sondern auch mit Herz und Hand. Die Lernwege sind möglichst oft projekt- und handlungsorientiert. Unsere Schule muss ein Ort der sozialen Begegnung und gemeinsamer Grunderfahrung sein.
  • Um unseren SchülerInnen eine Erweiterung ihres Erfahrungsraumes zu ermöglichen, legen wir großen Wert auf die Durchführung von Klassenfahrten. So soll jedes Kind mindestens einmal in der Grundschulzeit die Möglichkeit erhalten, an einer Klassenfahrt teilzunehmen.
  • SchülerInnen sollen selbstständig arbeiten und es lernen, die Verantwortung für sich und ihre Arbeit zu übernehmen.
  • Unsere Schule will anleiten zu selbstgesteuertem Lernen (Montessori: Hilf mir, es selbst zu tun).
  • Eine verstärkte Individualisierung und Differenzierung der Methoden, Lernhilfen und Lernzielen ist die Antwort auf die Unterschiedlichkeit der Kinder. Bei der hohen Anzahl von inklusiv beschulten Kindern hat sich dieser Ansatz bewährt.

 Die Montessori-Pädagogik, Freiarbeit in den ersten drei Stunden am Vormittag und Jahrgangsmischung in den einzelnen Klassen sind wichtige Pfeiler unserer Arbeit. Etwa die Hälfte unserer Lehrkräfte besitzt ein Montessori-Diplom.